In einer klinischen Studie wird der Einfluss einer medizinischen Behandlung auf den Verlauf einer Krankheit in einem kontrollierten experimentellen Umfeld am Menschen erforscht.(zitiert nach Wikipedia)
„Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen,“ heißt es im Volks
mund.
In Wirklichkeit jedoch gibt es nur für ein Drittel aller bekannten Erkrankungen eine wirksame Behandlungsmöglichkeit.
Neue, sichere und bessere Behandlungsmethoden müssen daher gefunden werden. Viele Kranke setzen ihre Hoffnung auf die Fortschritte der Medizin. Von der ersten Entdeckung eines neuen Wirkstoffes in der Natur oder seiner Herstellung im Labor bis zu seiner Verschreibung als Arzneimittel ist es jedoch ein weiter Weg....
Eine solche Überprüfung erfolgt in so genannten klinischen Studien. Ihnen verdanken wir die Erfolge in der Behandlung von Krebs bei Kindern und Erwachsenen. (Aus dem „Blauen Ratgeber“, Klinische Studien der Deutschen Krebshilfe)
Wirkstoffe haben i.d.R., bevor sie in die Phase I übergehen, bereits ca. 10 Jahre präklinischer Studien durchlaufen. Dennoch haben sie nur eine Chance von 8 %, schließlich auch die Zulassung, bzw. Marktreife zu erlangen.
Wirkstoffe scheitern in den meisten Fällen an mangelnder Wirksamkeit oder ungünstiger Pharmakokinetik; in nur etwa 10% klinischen Studien wegen unerwarteter Nebenwirkungen im Menschen.