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Onkologie Rheinsieg

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Hautkrebs: Basaliom, Spinaliom, Melanom

Der bekannteste Hautkrebs ist der "schwarze" Drei Hautkrebs-Formen werden unterschieden. Am bekanntesten ist der „schwarze Krebs“, wissenschaftlich malignes Melanom genannt.

Bei nahezu jedem Hautkrebs spielen die ultravioletten Strahlen der Sonne eine nicht zu unterschätzende Rolle. Hautkrebs entsteht aus Zellen, die solche Strahlenschäden unbemerkt überlebt haben. Am häufigsten betroffen sind die so genannten Basalzellen der Oberhaut. Sie sorgen durch regelmäßige Teilung für „Hautnachschub“; denn durch Reibung rieselt täglich ein Teelöffel voll Hautschüppchen zu Boden.

Ist die Erbsubstanz der Basalzellen durch ultraviolette Strahlung geschädigt worden, entarten Basalzellen, und es entsteht das Basalzellkarzinom oder kurz Basaliom. Etwa 50 bis 100 von 100.000 Einwohnern

in Deutschland erkranken jährlich daran. Basaliome treten fast immer im Gesicht auf. Sie beginnen mit einer Hautverhärtung, die sich derb anfühlt und nur stecknadelkopfgroß sein kann. Es dauert unter Umständen Monate oder Jahre, bis sich daraus eine größere Geschwulst entwickelt. Basaliome bilden so gut wie keine Tochtergeschwülste; sie lassen sich, solange sie noch klein sind, chirurgisch meist problemlos entfernen, ohne dass man eine Neuerkrankung befürchten muss.

Sehr viel seltener als Basaliome kommen die so genannten Spinaliome vor. Die auch als Plattenepithelkarzinome bezeichneten Erkrankungen betreffen meist über 70-jährige Patienten. Spinaliome entstehen nicht nur durch ultraviolette Strahlung, sondern auch durch Teer (Pfeifenraucher!), Mineralöle oder chronische Verletzungen. Im Gesicht ist das Lippenspinaliom am häufigsten. Spinaliome können zwar metastasieren, aber bei frühzeitiger chirurgischer Entfernung bestehen gute Heilungschancen.

Gefürchtet: Der schwarze Krebs

Gegen regelmäßige Sonnenbestrahlung schützt sich der Körper unter anderem durch die Bildung von Farbpigmenten. Nur einzelne Zellen der Oberhaut, die so genannten Melanozyten, sind zur Bildung dieser Pigmente in der Lage. Wegen ihrer Schutzfunktion werden sie manchmal auch als die „Sonnenschirme der Haut“ bezeichnet. Aber auch an Melanozyten können Schäden durch ultraviolettes Licht entstehen. Wenn Melanozyten zu Krebszellen werden, entsteht der gefürchtete schwarze Krebs, das maligne Melanom. Es kommt im Vergleich zu Basaliomen zwar sehr viel seltener vor, bildet aber sehr schnell Tochtergeschwülste (Metastasen).

Einige Forscher vermuten, dass bösartig gewordene Melanozyten zur Bildung von Tochtergeschwülsten neigen, weil sie in der Haut sowieso immer nur als Einzelgänger vorkommen, das heißt, keine Verbindungen untereinander knüpfen. Außerdem können sich Melanome aus Leberflecken oder Muttermalen entwickeln, deren Verwandlung in bösartige Tumoren anfangs leicht übersehen wird.

Veranlagung und ultraviolette Strahlen

Die Ursachen für die Entstehung eines Melanoms sind weitgehend geklärt. Offensichtlich existiert eine erbliche Veranlagung; außerdem spielt das Ausmaß der ultravioletten Bestrahlung eine Rolle. Auf den richtigen Umgang mit dem Sonnenlicht kommt es an. Als Faustregel gilt: Sonnenbrand sollte man vermeiden, nicht aber die Sonne an sich. Denn Sonnenschein weckt die Lebensgeister, wirkt stimmungsaufhellend und ist wichtig für die Produktion von Vitamin D.

Aber: Die strahlenbedingten Hautschäden addieren sich im Laufe des Lebens. Jeder Sonnenbrand ist deshalb einer zuviel. Jedes Übermaß an ultravioletter Strahlung lässt das Krebsrisiko ansteigen. Was „Übermaß“ genau bedeutet, ist allerdings von Mensch zu Mensch, genauer: von Hauttyp zu Hauttyp verschieden. Bei Menschen mit heller Haut, blauen Augen, blonden oder roten Haaren und Sommersprossen können schon zehn Minuten ungeschützt in der Sommersonne zum Sonnenbrand führen. Menschen vom Hauttyp IV benötigen dagegen eine mindestens 40-minütige Sonneneinstrahlung bevor sich die Haut rötet.

Die ABCDE-Regel

Ob auch die regelmäßige Bräunung in Solarien das Krebsrisiko erhöht, ist noch nicht abschließend geklärt. Aber ein anderer Zusammenhang ist klar: Etwa ein Drittel aller Melanome entwickelt sich aus angeborenen oder im Laufe des Lebens erworbenen Muttermalen oder Leberflecken, wissenschaftlich Nävi genannt. Dermatologisch geschulte Ärzte können einen dunklen Hautfleck allein durch die Betrachtung zu 70 Prozent als gut- oder bösartig klassifizieren. Sie bedienen sich dazu der so genannten ABCDE-Regel:

  • A steht für Asymmetrie: Gutartige Nävi sind meist rund oder oval, zungenförmige Ausläufer und Einbuchtungen können auf ein Melanom hindeuten.
  • B steht für Begrenzung: Unscharfe Grenzen zur benachbarten Haut könnten auch ein Zeichen für Tumorwachstum sein.
  • C steht für Colorierung: Melanome sind typischerweise uneinheitlich und unregelmäßig gefärbt.
  • D steht für Durchmesser: Alle Hautveränderungen mit einem Durchmesser von mehr als 5 Millimetern sind verdächtig.
  • E steht für Elevation oder Erhabenheit: Wenn ein Hautfleck nicht flach, sondern erhaben ist und möglicherweise schuppt oder nässt, kann das auf ein Melanom hindeuten.

Früherkennung

Wie bei vielen anderen Krebsarten auch, liegt die größte Heilungschance in der Früherkennung des malignen Melanoms. Die chirurgische Entfernung des Tumors ist die wichtigste Maßnahme. Eine zusätzliche chemo- oder immuntherapeutische Behandlung kommt in Betracht, wenn sich bereits Metastasen gebildet haben. Die Strahlentherapie wird vor allem zur Behandlung einzelner Metastasen eingesetzt.

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