Praxis Troisdorf

Tel.: 02241-39 75 66 0
Fax: 02241-39 75 66 100
Schloßstraße 18
53840 Troisdorf
Montag 08.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Dienstag 08.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch 08.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag 08.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Freitag 08.00 - 12.00 Uhr

Praxis Bonn-Beuel

Tel.: 0228-407 871
Fax: 0228-407 872
Steinerstraße 39
53225 Bonn-Beuel
Montag 08.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Dienstag 08.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch 08.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag 08.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Freitag 08.00 - 12.00 Uhr

Praxis Bad Honnef

Tel.: 02224-772 1175
Fax: 02241-39 75 66 100
Schülgenstraße 15a
53604 Bad Honnef
Montag 08.00 - 12.00 Uhr
Dienstag 08.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 08.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 17.00 Uhr
Freitag 08.00 - 12.00 Uhr
Sprechstunden nachmittags nur nach Vereinbarung

Onkologie Rheinsieg

Praxisnetzwerk Hämatologie und internistische Onkologie

Übelkeit Und Erbrechen

Große individuelle Unterschiede

Auch eine Strahlentherapie kann das Brechzentrum im Gehirn reizen. Eine Bestrahlung der Gliedmaßen wird meist gut vertragen, schwieriger wird es, wenn Schleimhäute oder Teile des Verdauungstrakts betroffen sind. Ausschlaggebend sind auch die Größe des bestrahlten Feldes und die verwendete Strahlendosis.

 

Allgemeingültige Aussagen zum Nebenwirkungsrisiko von Krebstherapien sind schwierig, weil große individuelle Unterschiede bestehen, selbst bei Patienten, die am gleichen Krebs erkrankt sind. Geschlecht und Alter spielen offenbar eine große Rolle, ebenso der Allgemeinzustand und die Erwartungshaltung eines Patienten. Junge Frauen scheinen häufiger betroffen zu sein, ebenso wie Patienten, die auf die Beschwerden regelrecht warten oder schon im Vorfeld der Behandlung große Angst davor haben.

 

Akute, verzögerte und antizipatorische Beschwerden

Übelkeit und Erbrechen werden je nach zeitlichem Auftreten in drei Kategorien eingeteilt. Von akuten Beschwerden sprechen Ärzte immer dann, wenn das Erbrechen kurze Zeit (bis zu 24 Stunden) nach einer Chemotherapie einsetzt. Verzögerte Beschwerden verursachen einen Brechreiz mehr als 24 Stunden bis fünf Tage nach Ende der Chemotherapie – meist dann, wenn der Patient denkt, bereits alles hinter sich zu haben.

 

Besonders tückisch sind die sogenannten antizipatorischen Beschwerden, die erst nach einigen Chemotherapie-Zyklen auftreten. Der Patient reagiert auf bestimmte optische oder Geruchsreize, die er im Rahmen einer Chemotherapie kennengelernt hat, mit Übelkeit und Erbrechen. Unter Umständen reicht schon der Anblick eines weißen Arztkittels oder der typische Krankenhausgeruch, um die Beschwerden auszulösen. Nicht eine vorangegangene Chemotherapie ist Ursache für die Beschwerden, der Patient „erahnt“ sie vielmehr aufgrund bekannter Begleitumstände – fachsprachlich ausgedrückt: antizipiert – und reagiert entsprechend.

 

###MEDIA_0###

 

Aufklärendes Gespräch vor der nebenwirkungsträchtigen Therapie

Um Patienten vor den zu erwartenden Nebenwirkungen einer Therapie optimal schützen zu können, ist ein aufklärendes Gespräch im Vorfeld wichtig. Dabei stellen wir fest, ob Sie parallel zur eigentlichen Therapie eine medikamentöse Vorbeugung benötigen. Gegebenenfalls verordnen wir Ihnen auch eine sogenannte Rescue-Medikation, die Sie nach Bedarf selbst einnehmen können. Es stehen zahlreiche hochwirksame Medikamente – sogenannte Anti-Emetika – zur Bekämpfung von Übelkeit und Erbrechen zur Verfügung. Sie können auch selbst eine Menge tun, um die Beschwerden in Grenzen zu halten (siehe Kasten). Besonders wenn bei Ihnen eine ängstliche Erwartungshaltung besteht, können Entspannungstechniken oder eine Verhaltenstherapie sinnvoll sein.

 

###MEDIA_1###

Als Patient unserer Praxis erhalten Sie eine Mobilfunk-Nummer, unter der Sie uns auch außerhalb der Sprechzeiten erreichen können. Bitte zögern Sie nicht, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen, beispielsweise, wenn Sie Nebenwirkungen einer Chemotherapie bemerken, etc.Sollten Sie außerhalb der Öffnungszeiten eine Apotheke benötigen, so können Sie über das Aponet eine Bereitschaftsapotheke in Ihrer Nähe ausfindig machen.